

Bergen, den 14.06.2010 Schaftrieb im Seenland 2010
Und wieder ist es soweit. Auch in diesem Sommer muss die 300 Tiere umfassende Herde von Spreetal nach Laubusch getrieben werden.
Vorbei am Bergener See und an Sanierungsbaustellen im Lugteichgebiet treibt der Schäfer in traditioneller Kluft Schafe und Ziegen in den westlichen Teil des Kerngebietes. Dort müssen Waldweidemosaike und Leitungstrassen durch Beweidung freigehalten werden.

Hoyerswerda, den 30.05.2010 1. Lausitzer Seenland Messe
Gemeinsam mit Terra Nova, dem Schäfereibetrieb Köhler und dem Wolfskontaktbüro Rietschen war die Lausitzer Seenland gGmbH auf der 1. Lausitzer Seenland Messe als Aussteller vertreten.
Neben Infos zum NGP, zu Lausitzer Wölfen, zur Landschaftspflege und extensiven Tierhaltung im Kerngebiet des NGP gab es eine Tierschau mit Schafen und Pferden. (Bild links)
Wenn auch mehr Besucher willkommen gewesen wären, war der Gemeinschaftsauftritt ein voller Erfolg.
Das Konzept Naturschutz, Landnutzung und Artenschutz streng geschützter Arten (Wolf) ging voll auf.
Auch die gekürte „Miss Seenland“ war neben dem Landrat Harig und dem Oberbürgermeister Skora ein willkommener prominenter Standgast. (Bild mitte)
Die Tierschau mit Streichelzoo war ideal für Familien für Kinder und wurde auch bei schlechtem Wetter gerne aufgesucht. (Bild rechts)

Bergen, den 26.05.2010 Halbzeit beim Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland
Das NGP wird 2010 Halbzeit haben. Die bisher durchgeführten Maßnahmen müssen nun auf ihre Wirkung untersucht und geprüft werden.
Dazu lässt der Projektträger aktuell eine Standortbestimmung (Projektbewertung) durchführen. Auf der Grundlage der Bewertung wird der alte Pflege- und Entwicklungsplan angepasst.
Die Untersuchungen führt die Planungsgemeinschaft G.U.B. Ingenieure AG / LPBR Dr. Böhnert & Reichhoff GmbH durch.

Elsterheide, den 09. Mai 2010 Frühlingsspaziergang ins Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland
Unter dem Motto „Verborgene Schönheiten einer Bergbaufolgelandschaft“ begaben sich etwa 20 Teilnehmer am Sonntagnachmittag im Rahmen einer landesweiten Aktion, zur der das SMUL aufgerufen hatte, ins Kerngebiet des NGP.
Zu den verborgenen Schönheiten zählten typische Offenlandvogelarten wie Brachpieper und Wiedehopf. Außerdem staunten die Teilnehmer über bizarre Landschaftsstrukturen in der Bergbaufolgelandschaft.
Elsterheide, 21.03.2010 Internationale Tag des Waldes am 21.03.2010
Auch in der Elsterheide am Rand des Naturschutzgroßprojektes Lausitzer Seenland fand am 21.03. der Internationale Tag des Waldes statt.
Er soll auf die weltweite Vernichtung des Waldes aufmerksam machen. Neben privaten Waldbesitzern, Forstdienstleistern präsentierten sich der Staatsbetrieb Sachsenforst und die Lausitzer Seenland gGmbH rund um das Thema nachhaltige Waldbewirtschaftung, Holzverarbeitung und Naturschutz im Forstbezirk Oberlausitz.
Gerade Pferde eignen sich besonders zum bestandschonenden Rücken von Holzstämmen.
Lauta, den 5.12.2009 Weihnachts-Quiz Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland
Auf dem Weihnachtsmarkt in Lauta präsentierte sich am vergangenen Sonnabend das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland.
Neben Stollenessen und Weihnachts-Quiz für Kinder erhielten auch die Erwachsenen „Geschenke“.
So konnten Besucher sich am Weihnachts-Quiz Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland beteiligen.
Als ersten Preis hat Herr Sven Bierzahn aus LAuta eine Naturerlebnistour mit zertifizierten Naturführern im Kerngebiet des NGP Lausitzer Seenland gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.
Bergen, den 14.09.2009 „Wölfe regelmäßig im Lausitzer Seenland“
Seit einigen Wochen halten sich regelmäßig Wölfe im Kerngebiet des Naturschutzgroßprojektes auf.
Vermutlich lockt der reich gedeckte Tisch an Schalenwild die faszinierenden Jäger ins Gebiet. Zur Rotwildbrunft finden sich im September Hirsche, weibliches Wild mit ihrem Nachwuchs ein.
Die Lausitzer Seenland gGmbH heißt die „grauen Jäger“ Willkommen.
Bergen, 25.08.2009 Neue Zivildienstleistenden für das Freiwillige Ökologische Jahr
Die neuen Zivildienstleistenden für das Freiwillige Ökologische Jahr Herr Markus Armbruster und Herr Vincent Schröder haben ihre Arbeit in der Einsatzstelle der Lausitzer Seenland gGmbH aufgenommen.
Sie werden u. a. für Mäharbeiten auf den Pflegeflächen der Naturschutz-GmbH eingesetzt.
Bergen, 17.08.2009 Schafauftrieb im Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland
Um vom Weidegebiet Erika-See bei Laubusch auf die Offenlandflächen ins Spreetaler Tagebaufeld zu gelangen, muss der Seenland-Schäfer Thomas Köhler und sein Mitarbeiter die Schafherde auf direktem Wege durch das Waldgebiet Lugteich treiben.
Der Auftrieb geschah zum ersten Mal und hatte daher Premierencharakter. Ohne Verluste sind alle Vierbeiner angekommen, denn selbst schwache Lämmer werden vom Schäfer Hucke-Pack getragen.
Bergen, 30.06.2009 Landtagsabgeordneter Johannes Lichdi von Bündnis 90 / Die Grünen bereiste am 30.06.2009 das Naturschutz-großprojekt und informierte sich über den Stand der Projektentwicklung.
Im Anschluss daran hob der Abgeordnete des Sächsischen Landtages gegenüber der Presse die landesweite Bedeutung des Projektes für den Freistaat Sachsen hervor.
„Für Sachsen ist das Vorhaben in der Bergbaufolgelandschaft einzigartig. Das Projekt beinhaltet für die Region enorme Chancen, wirtschaftliche Wertschöpfung, Tourismusentwicklung und Naturschutz unter einem Hut zu vereinen“, so Herr Lichdi.
Bluno 02.06.2009 Erstmals haben fünf Wiedehopfpaare auf Flächen der Lausitzer Seenland gGmbH erfolgreich genistet.
Von 20 aufgestellten Bruthöhlen sind 5 ausgehöhlte Baumstämme vom Wiedehopf bezogen worden. Die erste Henne wurde am 05. Mai bestätigt. Die Vogelschutzwarte Neschwitz beringt die Tiere und untersucht das Brutgeschehen wissenschaftlich.
Bemerkenswert war die überdurchschnittliche hohe Anzahl von Eiern (=8) pro Henne.
Bergen- Neuwiese 11. Mai 2009 In diesem Jahr hütet ein Wanderschäfer erstmals seine Schafherde in der Bergbaufolgelandschaft.
Seit Mai 2009 stellten die Landwirtschaftsbetriebe Thomas Köhler bzw. die LNW GmbH Bergen die Schafhaltung auf einen freien Hütebetrieb um. Nachts werden die Tiere wolfssicher gepfercht und tagsüber ohne Schafszäune und –netze gehütet.
Das Projekt befindet sich noch in der Erprobungsphase.
Bluno 12.12.2008 Die Firma E & T Görlitz GmbH hat mit den Erdarbeiten zum Bau eines Tümpelkomplexes auf einer Gesamtfläche von 2.000 qm in der Blunoer Gemarkung begonnen.
Hier entstehen in den nächsten Wochen flache und nährstoffarme Tümpel für Kreuzkröten im Hinterland der Kippe. Der Teich wird nur durch Regenwasser gespeist und wird auf lange Sicht wenig Vegetation aufweisen. Also ideal sein für die sonnenverwöhnte und seltene Amphibienart.
Bergen 10.12.2008 Die Renaturierungsmaßnahmen bei Lauta sind im vollen Gange. Nach umfänglicher Entnahme von Bäumen und Sträuchern wird nun das Relief der Feuchtheide mit Bagger gestaltet.
Die Firma Klammer & Pech verschließt die Ausläufe und schafft damit günstige Vorrausetzungen zur Rückhaltung von Niederschlagswasser auf der Feuchtheide.
Die Fläche ist eine botanische Rarität in der Lausitz und droht durch Austrocknung zu verbuschen. Weiterhin wird der Graben, der entwässert, verfüllt.
Im Lausitzer Seenland locken die erlebbaren Monumente der Lausitzer
Industriekultur und die lebendigen Traditionen und Bräuche der Sorben
zum Entdecken.
Für viele Gäste ist allerdings das Erlebnis Landschaftswandel,
ob mit dem Quad, dem Jeep, dem Flugzeug oder bei
einer der interessanten Naturführungen, das Faszinierendste.
Das Lausitzer Seenland entwickelt sich zu einem El Dorado für alle
Wasserfreunde. Paddeln, Segeln, Surfen und Boot fahren, sind ein
Spaß für die ganze Familie.
Kombiniert mit Radfahren und Skaten auf
gut ausgebauten Radwegen sowie Wandern und Reiten durch blühende
Felder und Wälder ergibt sich ein tolles Freizeitangebot.
Wir haben für Sie Aktivangebote ausgearbeitet, bei denen Sie in kurzer
Zeit viel erleben und entdecken können und trotzdem noch Zeit für Erholung
und Entspannung bleibt. • Download als pdf-Datei
Bergen 29.10.2008 Der Projektträger setzt weiterhin auf starke Zusammenarbeit mit den Landnutzern.
Die Lausitzer Seenland gGmbH und der Landwirtschaftsbetrieb Terra Nova verständigten sich zur weiteren Zusammenarbeit bei der Offenhaltung der landwirtschaftlichen Flächen im Kerngebiet.
Mit dem gestrigen Tage haben die Parteien einen entscheidenden Durchbruch erzielt. Bis zum Ende der Laufzeit des Naturschutzgroßprojektes werden auf Pachtflächen der LMBV mbH Schafe, Ziegen und Heckrinder unter extensiven Bedingungen gehalten. Ohne diese Einigung mit dem Betrieb hätten Vogelarten wie der Brachpieper kaum eine Überlebenschance im östlichen Kerngebiet Neues Land.“
30.06.2008 Am 26. Juni tagte erstmals die Projektbegleitende Arbeitsgruppe des Naturschutzgroßprojektes.
Sie wurde einberufen, um den Projektträger zu informieren und zu beraten. Sie setzt sich zusammen aus Behördenvertretern, privaten Landnutzern, Touristikern und der LMBV.
Nach der 2-stündigen Beratung wurden bereits umgesetzte Naturschutzmaßnahmen vorgesellt.
Im Bild sehen Sie die Ergebnisse der Waldrandgestaltung / Waldumbau.
09.06.2008 Am
Wochenende präsentierte sich das Naturschutzgroßprojekt
gleich zweimal auf Veranstaltungen
der „grünen Zunft“.
Auf der Erlebniswelt Terra Nova gab neben Landwirten und dem Schäfer
der Geschäftsführer der Lausitzer Seenland gGmbH Dr.
Harter den Besuchern Auskunft über die nachhaltige Landnutzung
in der Bergbaufolgelandschaft bei Hoyerswerda.
Zur gleichen Zeit
anlässlich des Waldtages in Burgneudorf stellte sich die gGmbH
als nachhaltig und ökologisch orientierter Forstbetrieb vor.
Die Resonanz war trotz „Bullenhitze“ sehr groß.
30.05.2008 Bei
Routinekontrollen am 30.05.08
wurden zwei Vorkommen von Echter
Mondraute entdeckt.
Das erste
Vorkommen auf der Trasse bei
Lauta umfasst etwa 100 Exemplare
im Übergangsbereich
Wald / Leitungstrasse. Die Fundstellen
konzentrieren sich im halbschattigen
Bereich. Es handelt sich um eine
lichte Grasflur mit Briza media,
Calamagrostis epigeios und Polygala
vulgaris.
Das zweite Vorkommen
mit ca. 30 Exemplaren liegt auf
einer weiteren Energietrasse
weiter südlich, deren
Strommasten 2006 zurückgebaut und durch uns aufgelichtet sowie
letztes Jahr mit Schafen beweidet
wurden. Dieser Standort ist eine
Calluna-Sandheide. 2006 wurden
definitiv noch keine Exemplare
dort gesichtet.
Außerdem konnte
das reliktische Tieflandvorkommen
von Arnika (Arnica montana),
das 2006 wiederentdeckt werden
konnte, durch Ansalbung auf etwa
10 Fundstellen im Gebiet vermehrt
werden.
Wir würden
uns freuen, Ihnen den Erfolg
unserer Maßnahmen
einmal vorstellen zu können.
Wir senden Ihnen bei
Interesse gern weitere Fotos
zu.
25.04.2008 Die
Landrätin Petra Kockert und der Landrat Michael Harig nahmen
an der feierlichen Übergabe des Aussichtspunktes am Bergener
See teil.
Im Bild werden die Infotafeln enthüllt. Beide hoben
das Potenzial der Region für einen sanften Naturerlebnistourismus
hervor. Der Bürgermeister der Gemeinde Elsterheide Dietmar Koark
lobte das neue Destinationsangebot im Seenland und hob die Vereinbarkeit
von Tourismus und Naturschutz in seiner Gemeinde hervor.
18.04.2008 Im
Ratssaal tagte der Steuerungsausschuss des Naturschutzgroßprojektes.
Das Gremium genehmigt die Vorschläge des Projektträgers
zum ökologischen Waldumbau, Entwicklung von Sandheiden und anderen
investiven Maßnahmen für das laufende Jahr.
09.04.2008 Am
18.März wurden durch den Bauherrn die Bauarbeiten am Aussichtspunkt
abgenommen.
Der Pavillon wird am 25.04.2008 feierlich seiner Bestimmung übergeben.
Schon jetzt bietet er den Besuchern
gute Möglichkeiten Wasservögel zu beobachten.
18.03.2008
Fachleute aus Wissenschaft und
Verwaltung sowie Praktiker aus den Bereichen Forstwissenschaft
und Naturschutz diskutierten über Maßnahmen des Projektes
auf Waldflächen in Bergbaulandschaften.
Neben interessanten
Fachvorträgen, die moderiert wurden, diskutierten die Teilnehmer
später in Kleingruppen Fragen zur Waldsukzession und Waldweide.
18.02.2008 Die
Bauarbeiten am Aussichtspavillon Bergener See gehen planmäßig
voran.
Der Bauherr Dr. Harter ist sichtlich
mit dem Fortgang der Arbeiten am Besucherpavillon zufrieden.
08.02.2008 Der
Besucherpavillon am Bergener See sieht seinem Richtfest entgegen.
Fast planmäßig schreiten die Bauarbeiten zum Aussichtspunkt
am Bergener See fort. Der Grund ist die aktuelle milde Witterung.
Der Bau wird voraussichtlich Anfang März seiner Bestimmung übergeben.
08.01.2008 Die
Bauarbeiten für den Besucherpavillon am Bergener See haben begonnen.
Die Erd- und Betonarbeiten führt die Firma BUST Stramke aus
Lohsa aus. Das Bild zeigt die Bauanlaufberatung mit dem Bauleiter
Herr Dipl.-Ing. D. Kunze aus Peitz, der die Baustelle im Auftrag
des Bauherrn überwachen wird.
30.11.2007 In
Laubusch entfernten Waldarbeiter des Förderwerkes für Land-
und Forstwirtschaft Sachsen e.V. Müll und Robinienaufwuchs.
Die ehemalige Gartenanlage war
völlig mit Gehölzen zugewachsen. Apfelbäume erhalten
einen Pflegeschnitt. In Lücken werden Hochstämme nachgepflanzt.
Es
werden Obstsorten verwendet,
die in Sachsen selten sind. Die
Obstwiese wird als Lämmerweide
genutzt, um sie zu erhalten.
30.11.2007 Auf
etwa 2 ha Kippe wurden Maßnahmen zur Etablierung einer Zwergstrauchheide
eingeleitet. Dazu schoben Bagger den Oberboden ab, um den Grasfilz
samt Wurzeln zu entfernen. Auf dem Rohboden verteilte sodann die
Firma Klammer & Pech aus Terpe Heidesoden.
Das Impfmaterial stammt
aus einer überalterten Zwergstrauchheide (s. Bild). Mit einem
Bagger konnten „Plaggen“ (Kraut- und Rohhumusschicht)
entnommen werden. Das „Plaggen“ fördert
die Neuansiedlung und damit die Verjüngung der Besenheide.
30.11.2007 165
ha Hute- und Weideflächen konnten „ersteingerichtet“ werden.
Damit wurde die Entwicklung von
Sandtrockenrasen und Zwergstrauchheiden
auf land- und forstwirtschaftlichen
Nutzflächen eingeleitet.
Der Zugriff auf weiträumige Offenlandflächen der LMBV im
Neuen Land, die dem Nationalen
Naturerbe unterstehen, war dem Offenlandbiotopmanagement und dem
Schäfer sehr hilfreich.
30.11.2007 90
ha Bestandessanierung von Kiefernforst konnten planmäßig
südlich von Bluno und Tätzschwitz realisiert werden.
Dazu
zählten
das Anlegen von Pflanz- und Rückgassen, das Fördern der
Zukunftsbäume und die Räumung der Lücken, um sie später
zu bepflanzen oder die natürliche Verjüngung zu fördern.
Auch hier kamen Harvester und Hacker der Firmen Kästner und
Lehmann zum Einsatz.
30.11.2007 In
den Waldumbaubereichen wurden
Verjüngungskerne mit Wildschutzzäunen angelegt. Erstmals
wurden Hordengatter (s. Bild) verwendet. Diese müssen nicht
mehr zurückgebaut werden, weil sie verrotten. Die Hordengatter
sind zwischen 2.000 und 4.000 m² groß. Im Tagebaufeld Bluno
/ Spreetal mussten hingegen größere Verjüngungskerne
(zwischen 3 und 6 ha) eingerichtet werden. Weil die Schalenwilddichte
immer noch zu hoch ist, müssen Knotenzäune gestellt werden.
Insgesamt wurden 12 ha Kiefernforst mit Laubbäumen unterpflanzt.
Die Arbeiten hat die Firma Lausitzer Grün GmbH ausgeführt.
30.11.2007 Ziegenmelker
benötigen lichte Kiefernwälder und Heiden für ihr
Brutgeschäft. Deshalb musste der Birken- und Kiefernaufwuchs
teilweise im zulässigen Rahmen beseitigt werden.
Damit die Reviere
von den Nachtschwalben angenommen werden, hat der Projektträger
Einflugschneisen zum
Bergener See anlegen lassen.
30.11.2007 In
2007 wurden in den Tagebaufeldern Laubusch und Spreetal ca. 800 lfdm
Wälle aus Wurzelstubben entlang von Wegen im strukturarmen Offenland
und an
Waldrändern errichtet.
Neben ihrer Funktion als Brutplatz für
seltene Vogelarten der offenen bis halboffenen Landschaft (Wiedehopf,
Steinschmätzer) erfüllen sie die Aufgabe, das Betreten
von störempfindlichen Biotopen zu erschweren.
30.11.2007 Häher
sind Helfer eines ökologischen Waldumbaus.
Die gGmbH setzt auf
naturnahe Eichelhähersaaten. Wo Traubeneichen als Samenbäume
im Umkreis von 1 km und mehr fehlen, wurden Tankstellen errichtet.
Auf einer Raufe liegen 500 g Eicheln bereit. Mit dieser Methode kann
ein Anteil von 30 % an der gesamten Naturverjüngung erzielt
werden. Ansonsten wurden 4 ha maschinell eingesät.
30.11.2007 Er
ist unsere Zielart.
Je mehr geeignete Nisthöhlen in der Bergbaufolgelandschaft
vorhanden sind, desto erfolgreicher
kann er angesiedelt werden. Er bevorzugt
in der Kippenlandschaft Wurzelstubben,
da Höhlenbäume zumeist
fehlen.
Auch künstliche Nisthilfen wie ausgehöhlte Stämme
(s. Bild) haben sich bewährt. Über 30 solcher künstlichen
Brutröhren wurden aufgestellt.
30.11.2007 Nicht
immer muss der Mensch die Landschaft
für Tiere und Pflanzen
gestalten und managen.
In so
genannten Prozessschutzgebieten
entstehen von alleine Lebensräume
für Ameisenlöwe und Wiener
Sandlaufkäfer. Am Südufer Blunoer Südsee sind schon
Vordünen entstanden. Diese leiten die Entstehung einer Binnendünenlandschaft
ein, die der Bergbau vernichtet hat.
30.11.2007 Seit
September ist die Lausitzer Seenland
gGmbH als Einsatzstelle für
das Freiwillige Ökologische Jahr vom Freistaat
Sachsen anerkannt worden.
Als
erster Helfer im Dienste des
Naturschutzes hat sich Martin Ganschor aus Bernsdorf verpflichtet.
Er übernimmt unverzichtbare Aufgaben, die nicht
im Rahmen des Projektes finanziert
werden können.
29.09.2007 Der
Kreisjagdverband Hoyerswerda veranstaltete am 29.09.07 eine Tagung
zum Thema Naturschutz im Seenland.
Zahlreiche Beiträge von Förstern,
Jägern und Naturschützern sorgten für große
Resonanz bei den Besuchern. Am Nachmittag wurden den Teilnehmer die
Maßnahmen des NGP vorgeführt.
Die Ansicht des Projektträgers,
eine Offenlandschaft für Brachpieper zu erhalten, wurde insbesondere
von privaten Waldbesitzern heftig diskutiert.
22.08.2007 Chinesische
Fachleute der Forstuniversität Beijing und der Akademie für
Forstwissenschaften der Inneren Mongolei informierten sich über
die bereits angelaufenen Maßnahmen des Projektes.
Mit großem
Interessse verfolgten die Wissenschaftler die Nachnutzung der Kippenböden
in Ostdeutschland. Prof. Wang Xiaojiang und Dr. Harter beschlossen
einen verstärkten Erfahrungsaustausch. "