
Die Wälder des Kerngebietes der Bergbaufolgelandschaft bestehen zum Großteil aus Kiefermonokulturen, sowie teilweise aus Reinbeständen nicht heimischer Gehölze.
Diese naturfernen Waldbestände sollen langfristig zu heimischen Mischwäldern entwickelt werden. Dazu werden auf den erworbenen Waldgrundstücken flächig Bestandessanierungen durch Pflanzungen und Saaten mit heimischen Laubbaumarten durchgeführt.
Da ein Wald nicht nur in seinen verschiedenen Schichten unterschiedliche Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen bietet, sondern auch in seinen unterschiedlichen Bereichen, wie auch den Waldinnen- und –außenrändern, werden jährlich knapp 1000 m Waldrand für eine ökologische Entwicklung gezielt strukturiert.
Ziel des Waldumbaus im Naturschutzgroßprojekt soll es zum einen sein trockene Standorte mit Kiefern-Birken-Eichenwäldern, sowie Beerstrauchkiefernwälder mit Zwergsträuchern, Wintergrün, Bärlapparten und Bärentrauben entstehen zu lassen.
In diesen lausitztypischen Wäldern sollen Lebensräume unter anderem für verschiedene Vogelarten wie der Waldschnepfe, der Nachtschwalbe, der Heidelerche und dem Baumfalken geschaffen werden.
Zum anderen sind ebenso feuchte Standorte wie Birken-Stieleichenwälder mit Adler- und Königsfarn, sowie Pfeifengras das Ziel, welche vor allem von Kranichen und Mittelspechten gerne aufgesucht werden.

Vorher-Nachher-Vergleich
läuft selbständig als Flash-Animation ab
1 Jahr nach Bestandessanierung eines Kiefernstangenholzes mit Ackersterbebefall (2007) - Naturverjüngung und erfolgreiche Anpflanzung 3 Jahre später (2010)