
1. Waldumbau von monostrukturierten Forsten
Im Kerngebiet steht eine Bestandessanierung auf allen Flächen der vorherrschenden Kiefernmonokulturen (ca. 860 ha) an.
Zudem findet hauptsächlich in geschädigten, instabilen und lückigen Beständen nach der Sanierung ein Waldumbau (ca. 30 ha pro Jahr) statt.

links - 24-jähriges Kiefernstammholz; rechts - Kippenforst Klein-Partwitz
2. Waldumbau von Forsten nichtheimischer Gehölze
Die Bestände der nichtheimischen Gehölze (Roteiche, Robinie, Hybridpappeln) sollen überwiegend schrittweise und kleinflächig erst nach Erreichen des forstlichen Zielalters umgebaut werden.
Im Rahmen der Projektlaufzeit werden nur geschädigte Bestände und Bestände, die wertvolle Biotope stark gefährden, aktiv umgebaut.

Roteichenbestand (Kippe Bluno)
3. Strukturierung von Waldaußen- und –innenrändern
Die Entwicklung von artenreichen und stufigen Waldrändern ist eine wesentliche Aufgabe im Rahmen des ökologischen Waldumbaus.
Es sollen im Kerngebiet jährliche knapp 1000 m Waldränder aktiv strukturiert werden.

links - Waldrandbepflanzung (Hasel); rechts - Anlegen von Stubbenwällen am Waldrand
Trockene Standorte:
Kiefern-Birken-Eichenwald und Beerstrauchkiefernwald
mit Zwergsträuchern, Wintergrün, Bärlapparten, Bärentraube;
Waldschnepfe, Nachtschwalbe, Heidelerche, Baumfalke

links - Kiefern-Birkenwald bei Partwitz; rechts - naturnaher Kiefernwald auf Sanddüne bei Partwitz
Feuchte Standorte: Birken-Stieleichenwald
mit Adler- und Königsfarn, Pfeifengras;
Kranich, Mittelspecht

links - Sukzession (Kiefer, Birke) am Erikasee; rechts - Sukzession (Birke, Aspe) Feuchtheide Lauta