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Der in Mitteleuropa verbreitete Wiedehopf, lat: Upupa epops, ist mit einem Gesamtbestand bis zu 1,7 Millionen Brutpaaren von der Südgrenze Finnlands bis zur Nordwest – Afrika sowie von Südwesteuropa bis zum Baikalsee in Russland beheimatet.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war er recht häufig in Deutschland anzutreffen. Durch die Beseitigung alter Bäume, zerfallener Mauern und Ruinen sowie den Einsatz von Insektiziden und Pestiziden, was sein Nahrungsangebot drastisch schmälert, ist er heute mit einer Bestandsgröße von 450 Brutpaaren in Deutschland kaum noch zu finden.

Der offene Landschaften liebende Vogel, bevorzugt vor allem Wiesen, Weiden und Brachland mit kurzer spärlicher Pflanzendecke und savannenähnliche Flächen. Er brütet bevorzugt in Höhlen und Halbhöhlen, wie Astlöcher, Spechthöhlen, Felsspalten, Erdlöchern. Aber auch aufgestellte Nistkästen werden von ihm gern angenommen.

In dem Brutgebiet trifft das Wiedehopf Männchen meist Anfang April ein und sucht nach einem geeigneten Brutplatz. Oftmals benutzt er dabei eine Bruthöhle mehrfach.

Um ihm im Seenland die geeigneten Lebensräume zu schaffen, werden artenreiche Sandtrockenrasen in Lebensraummosaiken und Ansitzwarten wie Stubben angelegt, sowie künstliche Nisthöhlen errichtet. Ferner werden lichte Kiefernbestände für eine bessere Nahrungssuche beweidet.



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