Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes zu engagieren. Es beginnt am 1. September des Kalenderjahres und dauert bis zum 31. August des Folgejahres.
Ein FÖJ kann jeder absolvieren, der die Vollzeitschulpflicht absolviert hat und mindestens 15 und nicht älter als 27 Jahre ist und sich aktiv für den Natur und- Umweltschutz einsetzen möchte. 
Die gGmbH ist auch anerkannte Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst im Bereich Umweltschutz. FÖJ können Bewerber vom 16. und 27. Lebensjahr absolvieren. Ab 28 Jahre ist der ökologische Bundesfreiwilligendienst (öBFD) möglich. Wiederum bietet das einjährige Bildungsjahr bzw. der Bundesfreiwilligendienst in unserer Einrichtung die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren oder die Wartezeit auf Studium-/ Ausbildungsplatz sinnvoll zu überbrücken.
 
Im Verlauf des Freiwilligen Ökologischen Jahres / Bundesfreiwilligendienstes finden jeweils fünf einwöchige Bildungsseminare statt, an denen die Freiwilligen verbindlich teilnehmen.
Die Lausitzer Seenland gGmbH ist anerkannte Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr.
 
Schon zahlreiche HelferInnen (Martin G., Tony W., Carsten W., Markus A., Vincent S., Luca E., Maik P. , Wilhelm, S., Elfi M. und Ralf S., Sebastian, S., Kai, H.) absolvierten erfolgreich und mit großer Hingabe ihren Dienst. Für einige war es der Ausgangspunkt für ein/e Ausbildung/Studium im Bereich Forstwirtschaft oder Umweltschutz.
 
Während des FÖJ erhalten die Jugendlichen einen Einblick davon, was es heißt, eine Bergbaufolgelandschaft für den Naturschutz zu erhalten und zu fördern und welche Maßnahmen erforderlich sind, um die entsprechenden Biotope ins Leben zurufen. Die Jugendlichen entwickelten selbständig während des FÖJ Projekte.
 
Im Jahre 2010 haben die Freiwilligen Markus und Vincent im Betriebshof Klein Partwitz eine Blockbohlenhütte erbaut. (siehe Bilder)
 
Im Jahr 2012 hat der 21-jährige Maik nach seinen Vorstellungen ein so genanntes „Tipi“ (Indianerzelt) zum Grillen gebaut. (siehe Bild)
Im Jahr 2015 bauten Sebastian und Ralf eine Dachunterstand als Holzkonstruktion.
 
Auch theoretische Aufgaben werden in der Zeit des Freiwilligen Ökologischen Jahres erarbeitet. Der Freiwillige Luca erstellte einen regionalen Naturführer für die Flora und Fauna der Bergbaufolgelandschaft. Maßnahmen erfolgen zum Schutz von bedrohten Tierarten wie zum Beispiel der Bau eines Wiedehopfbrutkastens. Dadurch nahm der Bestand dieses seltenen Vogels im Kerngebiet von 4 auf 25 Brutpaare zu.
 
Außerdem baute der Freiwillige Martin zahlreiche Hähersaatkästen. (siehe Bilder)
 
Diese Futterraufen werden mit Eicheln befüllt, damit der Häher die Waldfrüchte aus den Kästen entnimmt und in den laubholzarmen Nadelholzforsten verbreitet. Dadurch wird der Laubholzanteil durch Eichen erhöht. Martin hatte auf einer Probefläche die Wirksamkeit der „Hähersaat“ wissenschaftlich untersucht. 1.000 bis 1.200 Eichen werden auf diese Weise pro Hektar Waldboden angesiedelt.
Die Lausitzer Seenland gGmbH ermöglicht den Jugendlichen zahlreiche verschiedene Einsatzmöglichkeiten in der freien Natur.
 
Hinzu kommt, dass sich die Freiwilligen intensiv mit in die Aufgaben einbringen können.
Blockhütte
Blockhütte
Tipi-Zelt
Hähersaatkasten
Hähersaatkasten

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